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Unterschriftenliste an Ministerin Aigner übergeben

Am 6. Februar übergaben Thomas Radetzki (Mellifera e. V.), Walter Haefeker (Europäischer Berufs- und Erwerbsimkerbund) sowie Astrid Goltz und Christoph Bautz (Campact) eine Liste von mehr als 200.000 online gesammelten Unterschriften an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Die Unterzeichner fordern von Aigner, sich in der EU für eine bienenfreundlichere Landwirtschaft einzusetzen.Auf eindringliches Nachfragen von Thomas Radetzki hin versprach die Ministerin, sich demnächst zu einem persönlichen Gespräch mit den Imkervertretern zu treffen.
v. l. n. r.: Astrid Goltz, Ministerin Aigner, Christoph Bautz, Thomas Radetzki und Walter Haefeker

Hintergrund der Unterschriftenaktion ist die Mitte März anstehende Entscheidung zur künftigen gemeinsamen EU-Agrarpolitik. Die Initiatoren des Campact-Appells verlangen von der Ministerin, sich nicht länger Vorschlägen der EU-Kommission zu widersetzen, die Landwirtschaft naturnäher und damit bienenfreundlicher zu gestalten. EU-Kommissar Ciolos hatte vorgeschlagen, öffentliche Fördergelder nur noch an diejenigen Landwirte zu vergeben, die mindestens sieben Prozent ihrer Fläche ökologisch und damit auch bienenfreundlich zu gestalten. Gegner dieses Vorschlags, darunter auch Ministerin Aigner, behaupten zu Unrecht, dabei handele es sich um Flächenstillegungen, die sich die Landwirtschaft nicht erlauben könne. Die innerhalb kürzester Zeit gesammelten Unterschriften sind ein deutliches Plädoyer für ein Abrücken von der bislang geförderten industriellen Landwirtschaft.

Zum Appell

19.02.2013

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